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  • Vorsicht: Weltanschauung

    In der Eifel, oberhalb der Urfttalsprerre bei Schleiden-Gemünd, befindet sich der Internationale Platz Vogelsang. Zwischen 1936 und 1939 gehörten die hier errichteten Gebäude zur sogenannten Ordensburg Vogelsang und dienten der Ausbildung des NSDAP-Führungsnachwuchses. Die Liegenschaft stellt neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und dem Seebad Prora auf Rügen eine der größten baulichen Hinterlassenschaften der NS-Zeit in

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  • „Photographs are often treated as important moments, but really they are fragements and souveniers of an unfinhed world.“Saul Leiter (1923 – 2013) Wir hatten uns ganz spontan dazu entschieden, nach Amsterdam zu fahren und diesem Entschluss verdanken wir einen weiteren „geschenkten Tag“, wie wir das nennen. Einen Tag, an dem es keine Routine gibt, keine Verpflichtungen;

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  • Warum Theater? Wozu das ganze Theater? Denke ich über diese Fragen nach, was übrigens regelmäßig und gerne nach Theaterbesuchen vorkommt, gehe ich von der folgenden Annahme aus: Wir Menschen wollen die Welt, wie wir sie erleben, verstehen. Wir wollen verstehen, was die Welt, und wie wir sie erleben, für uns bedeutet. Da sie sich aber

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  • „Ich möchte jedoch jetzt in vollem Ernst erklären, daß in der heutigen Welt sehr viel Unheil entsteht aus dem Glauben an den überragenden Wert der Arbeit an sich, und daß der Weg zu Glück und Wohlfahrt in einer organisierten Arbeitseinschränkung zu sehen ist.(Betrand Russell) Zurzeit führen wir in Deutschland erneut eine Diskussion über die Bedeutung

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  • Woran liegt es, dass das Theater immer wieder in der Lage ist, mich tief zu beeindrucken und zu bewegen. Welchen Grund kann es dafür geben, einmal abgesehen von meiner sehr persönlichen Bereitschaft, mich beeindrucken und bewegen zu lassen?Nach einigen Überlegungen habe ich drei mögliche Erklärungsansätze gefunden, die jeweils eine sehr eigene Perspektive eröffnen. Der „religiöse“

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  • Niemand wird in der aktuellen Situation ernsthaft bestreiten können, dass wir uns in einer Zeit multipler Krisen befinden. Dies vorausgeschickt stellt sich die Frage, was in einer Gesellschaft geschieht, die sich selbst als eine krisengeschüttelte wahrnimmt.  Nicht zuerst aber doch recht früh, nachdem sich so etwas wie ein kollektives Bewusstsein der Krise(n) und der damit verbundenen Notwendigkeit

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  • „Da ein versammeltes Publikum nötig ist, kann es kein Theater für niemanden geben, jedoch aber für eine Person, denn in dem Moment, in dem es den Theaterraum betritt, um ihren Platz einzunehmen, versammelt sie sich mit sich selbst.„(Alain Badiou – „Rhapsodie für das Theater“ – VIII, S. 29) Einem Ausspruch folgend ist Film Kunst, TV

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  • Diese kurze Einlassung beginne ich mit dem Statement, dass mich die Positionen der AfD massiv beunruhigen. Ich teile weder das Menschen- noch das Weltbild dieser Partei. Weder spreche ich ihr echte Lösungskompetenz zu noch möchte ich in einem Land leben, dessen Atmosphäre von der AfD und ihren politischen und gesellschaftlichen Anschauungen geprägt ist.  Manche Geschehnisse,

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  • Beschränken wir uns bei der Betrachtung und Beurteilung von Adam Smiths Werk auf den die „unsichtbare Hand“ aus dem „Wohlstand der Nationen“ werden wir dem Menschen und Philosophen nicht gerecht und benehmen uns der Chance von ihm zu lernen.

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  • In Krisenzeiten ist eines immer wieder zu lesen: Die Situation verlange von uns oder zumindest gebe sie uns die Möglichkeit, über die Grundlagen unseres Zusammenlebens, die gerne auch als Gesellschaftsvertrag bezeichnet werden, nachzudenken. Was aber ist unter diesem Gesellschaftsvertrag zu verstehen? Recht schnell dürfte einleuchten, dass ein solcher Vertrag keine konkrete schriftliche Übereinkunft über Regeln,

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